Opus quadratum beschreibt die Vermauerung von quaderförmigen Natursteinblöcken, die in Größe und Form vorab bearbeitet wurden, um zueinander zu passen.
Opus reticulatum ist eine spezielle Verblendung aus Naturstein (Häufig Tuff). Die einzelnen Steine wurden zu einer pyramidenähnliche Form bearbeitet und deren Spitzen in Putz gedrückt, sodass die große, flache Seite der Steine die sichtbare Fläche der Wand bildete.
Opus sectile ist eine Kunsttechnik, die in der mittelalterlichen und antiken römischen Welt populär war, bei der Materialien geschnitten und in Wände und Böden eingelegt wurden, um ein Bild oder Muster zu erzeugen. Übliche Materialien waren Marmor, Perlmutt und Glas. Die Materialien wurden in dünne Stücke geschnitten, poliert und dann nach einem gewählten Muster weiter…
Opus signinum ist ein weitestgehend wasserdichter Estrichmörtel, der für die Erstellung von glatten Fußböden genutzt wurde.
Opus spicatum ist ein Mauerwerk, bei dem besonders dünne Steine oder Ziegel, abwechselnd schräg gegeneinander vermauert werden, um eine Fischgräten- oder Ährenoptik zu erhalten. Dieses Verlegemuster wird heute noch sehr häufig bei Pflastersteinen angewandt.