Der Begriff Limes bedeutet auf Lateinisch „Grenze“ und wurde als Name für die Grenzbefestigungen des römisches Reiches genutzt.
Um natürliche Grenzen (z.B. Flüsse) zu vervollständigen, errichteten die Römer große Grenzmauern, die ab Ende des ersten Jahrhunderts in den Gebieten errichtet wurden, die nicht wirksam gegen die immer häufiger einfallenden Barbaren verteidigt werden konnten.
Von Zeit zu Zeit wurden Türme oder andere Befestigungen an den Mauern angebaut. Die Grenzen zogen Kaufleute an und auch die Familien der Soldaten ließen sich in der Nähe nieder, so dass die Limites sich schließlich zu Zentren der römischen Bevölkerung wurden und regen wirtschaftlichen und kulturellen Austausch zwischen Römern und Barbaren ermöglichte.